FC Wallisellen
Aus Sicht der Metatop AG, kann man den FC Wallisellen (FCW) als Heimatverein der Sponsoring-Experten bezeichnen, die ihren schweizerischen Standort unweit des Vereinsitzes des FCW haben. Und als Nachbarn pflegen der FC Wallisellen und die Metatop AG "nicht nur eine gute nachbarschaftliche, sondern auch eine sehr fruchtbare geschäftliche Beziehung", wie FCW-Präsident Jörg Bosshart gerne bestätigt. Dabei ist die Partnerschaft des ersten und einzigen Fußballclubs in Wallisellen, das nur wenige Kilometer nordöstlich vor Zürich liegt, genauso alt, wie die Metatop AG, die seit 1998 von Wallisellen aus in der gesamten Schweiz Sponsoren für Vereine und Verbände aus Sport und Freizeit vermittelt.
"Es liegt doch nahe, dass man als Verein, der am Firmenort beheimatet ist, zuerst angesprochen wird", erinnert sich Jörg Bosshart, an die damalige Kontaktaufnahme. "Als gebranntes Kind", blickt der 54-Jährige, welcher nach einem 4 jährigen Unterbruch seit 2000 wieder Vereinschef ist, zurück, "war ich anfangs sehr skeptisch". Das lag allerdings nicht an der Metatop AG. "Anfang der 90er Jahre sind wir auf die unseriösen Praktiken eines Mitbewerbers hereingefallen, der uns nicht nur bei den Angaben zur Vertragslaufzeit bitter enttäuscht hat", erinnert sich Jörg Bosshart ungern zurück. Das Gegenteil trifft auf die Metatop AG zu. Die anfängliche Skepsis ist schnell gewichen. "Denn seit Beginn der Zusammenarbeit vermittelt die Metatop AG uns jährlich eine dreistellige Anzahl Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung die Jugendarbeit unseres FCW materiell und finanziell fördern", freut sich Jörg Bosshart über die zusätzlichen Einnahmen bzw. Einsparungen, die durch die Sponsoringpartnerschaft jährlich ermöglicht werden.
Das Engagement geht weit über das "Normale" hinaus
Auf den ersten Blick ist der reine Fußballclub, mit seinen knapp 800 Mitgliedern, ein ganz normaler Verein, der in der Region Zürich zuhause ist. Blickt man aber hinter die Kulissen des FCW, der 1921 gegründet wurde, dann ergibt sich ein ganz besonderes Bild eines Vereins mit einem über die Maßen engagierten Team. Eine Mannschaft aus rund 75 Vorständen, Vereinsfunktionären, Trainer und Betreuer sorgen beim FC Wallisellen tagtäglich dafür, dass die mehr als 20 Juniorenteams, die Kinderfußballschule für die Kleinsten, die zwei Herrenmannschaften sowie die Senioren und Veteranen am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen können. Neben der Organisation des sportlichen Ablaufes ist aber noch längst nicht Schluss beim FC Wallisellen. Ganz im Gegenteil. "Wo andere Vereine vielleicht aufhören, da fangen wir erst richtig an", weiß Jörg Bosshart über die überdurchschnittliche Präsenz des FCW zu berichten. "Räbeliechtli-Umzug, Sylvesterparty, Trainingscamp, Dorfturnier, Trainer-Weiterbildungs-Weekend, Walliseller Mäss, 1. Augustfeier, Vorstandsworkshops, Sponsorenlauf, Papiersammlung, Teilnahme an internationalen Jugendturnieren und X-MAS Hallenturnier bedeuten zwar eine Menge organisatorischen Aufwand und "sind für uns zum Teil nicht nur eine zusätzliche Einnahmequelle, sondern schaffen Bekanntheit und belegen auch unsere Verantwortung, über Spiel und Training hinaus, am gesellschaftlichen Leben als bedeutender Verein eine große Rolle zu spielen".
Der FC Wallisellen ist eine hervorragende Adresse
Der großartige Einsatz und das unermüdliche Engagement aller im Verein, sind folglich auch nicht im Verborgenen geblieben und über die Grenzen Wallisellens bekannt geworden. "Wir gelten als hervorragende Adresse für die jungen Fußballerinnen und Fußballer und setzen auch bei unseren Aktiven voll auf die Nachwuchsförderung", berichtet Präsident Bosshart, der im Hauptberuf Informatiker einer Großbank ist, nicht ohne Stolz. Immerhin pendelt die 1. Mannschaft seit Jahren zwischen der 2. und 3. Liga und dass ohne auf bezahlte Akteure zu setzen - wie das in der Region sehr häufig gegenteilig der Fall ist. "Aber wir haben uns für den anderen Weg entschieden", erklärt der 54-Jährige Clubchef. "Und haben eine unheimlich junge Mannschaft aufgebaut, mit Spielern, die alle um die 20 Jahre jung sind, die von hier kommen, die sich zum FCW bekennen und auch nach dem Schlusspfiff ihrem Verein noch die Treue halten." So trainieren allein vier Spieler der 1. Mannschaft parallel noch eines der Juniorenteams und geben dort ihre Vorbildfunktion als Fußballer an die begeisterten Kids weiter. Für die Spieler und Verantwortlichen macht das sportliche 50 Prozent des Vereinslebens aus, "aber auch das Gesellschaftserlebnis wird bei uns sehr hoch bewertet", weiß Jörg Bosshart. Und das deckt sich auch mit der Philosophie, die der FCW ganz bewusst und konsequent vorlebt. "Wir sind ein Verein, der den Breitensport fördert und sich nicht im Spitzensport sieht", bringt Jörg Bosshart die Ausrichtung auf den Punkt.
Ganz oben angekommen - Fußballmädels des FCW
Passend zur Vereinsphilosophie legte man bspw. den beiden Nachwuchsspielern Naomi Bruderer und Selma Adali alles andere als Steine in den Weg, als es darum ging, ihr fußballerisches Potenzial voll auszuschöpfen. "Nachdem die zwei Mädchen das Kicken bei uns gelernt haben, haben wir frühzeitig ganz bewusst den beiden einen Vereinswechsel nahe gelegt, sie darin bestärkt und gefördert“, erinnert sich Jörg Bosshart. Vor wenigen Wochen haben die talentierten Juniorinnen, die aktuell beim Grasshoppers-Club spielen, den Sprung ins U-17-Nationalteam der Frauen geschafft!
Über den Fußball hinaus - nach dem Abpfiff
Genauso wie der FC Wallisellen als sportliches Aushängeschild gilt, haben die engagierten Ehrenamtlichen um Präsident Jörg Bosshart, in den letzten Jahren, auch durch ihr gesellschaftliches Dasein und Verantwortung für das ein oder andere Ausrufezeichen gesorgt: So haben die Vereinsverantwortlichen im Jahr 2007 das Kulturprojekt "Mitmensch" ins Leben gerufen, für das der FCW mit dem Sanitas Challenge-Preis 2008 der Region Zürich/Schaffhausen und einem Preisgeld von 5'000 Franken ausgezeichnet wurde. Schon vor drei Jahren beschäftigten sich die FC-Ehrenamtlichen mit dem mehr denn je aktuellen Thema der Integration. Bei diesem Kulturprojekt nahmen rund 25 Trainer und Betreuer des FCW teil, die sich in verschieden Workshops im Umgang mit den vielen unterschiedlichen Kulturen gerade im Sport auseinandersetzten und weiterbildeten.
Vorbildlicher Verein FC Wallisellen
Vielleicht gab gerade dieses sehr erfolgreich durchgeführte Projekt den Ausschlag, dass der Verein in den Jahren 2008 und 2009 gleich zweimal hintereinander zum "Vorbildlichen Verein" von 177 Clubs des im FVRZ gekürt wurde. 2008 belegte der FCW zudem noch bei der Wertung "Verein des Jahres" den zweiten Platz. Und 2007 wurden die großartige Arbeit des FC Wallisellen mit der silberne Auszeichnung bestätigt, da der FCW seit Beginn dieses Wettbewerbs in den geehrten Rängen steht.
Nobelpreisträger und Fifa-Schiri unter den Mitgliedern
Dass der FC Wallisellen ein nicht ganz alltäglicher Club ist, zeigt sich auch an der Person von Kurt Wüthrich. Denn welcher Verein kann schon von sich behaupten, dass er einen Nobelpreisträger in seinen Reihen hat, der sogar ein Haus in unmittelbarer Nähe des Fußballplatzes bewohnt? "Professor Kurt Wüthrich ist Chemie Nobelpreisträger 2002 und ein langjähriges, früher auch aktives Mitglied unseres Clubs, das, immer wenn es seine Zeit erlaubt, auch bei Heimspielen unserer Mannschaft zu Gast ist", verrät Präsident Jörg Bosshart. Sportliche Prominenz auf internationaler Bühne hat ein weiteres Mitglied des FCW erlangt. "Denn unser René Rogalla hat eine steile Schiedsrichterkarriere im Schweizer und im internationalen Fußball hingelegt bis er seine Laufbahn vor zwei Jahren altersbedingt mit 45 Jahren beenden musste." Aber wer weiß, vielleicht schlagen seine beiden Söhne, die beim FCW Fußball spielen, auch die Schiedsrichterlaufbahn ein.




